Biographie

"'Spiele jeden Ton so, als ob es um Dein Leben ginge'", diesen Satz von Friedrich Gulda hat sich die österreichisch-russische Pianistin Lisa Smirnova zu Eigen gemacht. Kritiker überschlagen sich bei ihrem eindringlichen, präzisen und intensiven Spiel, nennen sie in einem Atemzug mit Gulda, was sie natürlich besonders freut. "Er ist mein großes Vorbild. Ich kann nur bescheiden hoffen, dass ich in die gleiche Richtung gehe".
Geboren wurde Lisa Smirnova in Moskau, wo sie u. a. von Anna Kantor und Lev Naumov ausgebildet wurde. Wesentlich und prägend für ihren künstlerischen Werdegang aber wurde der renommierte Klavierpädagoge Karl-Heinz Kämmerling. Anfang der 90-Jahre begegnete sie ihm auf einem Meisterkurs Salzburg und beschloss endgültig nach Österreich überzusiedeln. Es folgten weitere Studien bei Maria Curcio in London.
Bereits im Alter von 20 Jahren debütierte Lisa Smirnova in der Carnegie Hall in New York, nur wenig später in der Suntory Hall in Tokyo. Danach folgten Auftritte in der Wigmore Hall in London, dem Concertgebouw in Amsterdam und im Wiener Konzerthaus. Im Sommer 1996 debütierte sie mit Benjamin Schmid bei den Salzburger Festspielen, der neben Dmitry Sitkovetsky, Thomas Zehetmair, Clemens Hagen und dem Leipziger Streichquartett zu ihren wichtigsten Kammermusikpartnern zählt. Seither konzertiert sie auf den internationalen Konzertpodien in Europa, Asien und USA und ist regelmäßiger Gast der Salzburger Mozartwoche, dem Schleswig Holstein Festival, dem Lucerne Festival. »